derMädchen & dasJunge. Die eine Hälfte von girls auf chill. Oder: a fe/male DJ-Duo from Hamburg / Oldenburg, wie der DJ sich selbst beschreibt.

 

hörperlen.: Moin, moin! Zum Einstieg 2 kurze Fragen. St. Pauli oder HSV?

derMädchen & dasJunge: Ganz ehrlich? Ich versteh‘ die Frage nicht. (Scheiß HSV!)


h.: Oh. ‚Tschuldigung. Lieblings-Fischbrötchen?

dM & dJ: Matjesfilet

h.: Bringst du uns an Silvester welche mit? Danke!


dM & dJ: Wenn sich die Heringe durch die Sicherheitskontrolle schmuggeln lassen, gerne doch.


h: Nun, verzeihe mir die Frage, du hörst sie mit Sicherheit auch nicht zum ersten Mal. Dein Künstler-Name: Hattest du in der Grammatik-Stunde einen Fenster-Platz, schizophrene Züge oder ist er gar ein politisches Statement?

dM & dJ: Ohne den Publikumsjoker benützen zu müssen tippe ich mal auf Antwort C. Wahrscheinlicher aber ist, dass ich am Fenster saß oder gerade wieder Kreide holen war.

h.: Oft hört und sagt man Silvester-Parties seien überschätzt. Wieso sollte dies ausgerechnet beim Silvesterzauber nicht so sein?

dM & dJ: Nun, das müsst wohl ihr beweisen. Aber ernsthaft: Das von euch gestrickte Line-Up und die Location scheinen ja ganz brauchbar zu sein. Mal sehen, was das Publikum kann. 😉

h.: Skandalgeil wie wir alle sind, würden wir nun doch wissen, was für Skandale du denn in einer Silvester-Nacht schon abgeliefert hast?

dM & dJ: Von verschlafen bis total vergiftet war schon alles dabei in den letzten 20 Jahren. Alle weiteren Details dann gerne unter weniger Augen.

h.: Du bist ein Teil von girls auf chill und wirst in der Schüür alleine auflegen. Was bringt dich dazu alleine in die Schweiz zu reisen?

dM & dJ: Henning – die andere Hälfte von GaC – ist gerade mit seiner Partnerin in Südamerika unterwegs. Und zudem chillt das gemeinsame Girls Projekt aus persönlichen Gründen gerade auf Eis. Der eigentliche Grund jedoch ist, dass ich mal wieder einen lieben alten Freund und seine Familie bei Luzern besuchen werde. Denn der ist vor eineinhalb Jahren Vater geworden und ich hab es seitdem leider noch immer nicht geschafft. Deshalb kam eure Einladung sehr gelegen und ich bleibe auch ein paar Tage länger in der Schweiz.

h.: Luzern ist eine Touristenstadt. Angenommen dein Set wäre eine Reise. Wie würde diese Reise aussehen? All-inclusive-Reise? Abenteuer-Trip? Kultur-Reise?

dM & dJ: Am ehesten wohl die Rucksackvariante. Es ist dabei wie beim Packen der Plattentasche: Man muss genau überlegen was für die Reise benötigt wird. So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Oder umgekehrt. Aber möglichst ohne Über- und Sperrgepäck.

h.: Du konntest schon auf einigen Festivals spielen. Beispielsweise Château Melon d’Eau, Garbicz oder auf der Fusion, um nur einige zu nennen. Was war bis dahin dein persönliches Highlight?

dM & dJ: Der letzte Sommer war schon sehr speziell und mit so einigen Kirschen wie etwa dem Chateau Melon d’Eau garniert. Dort stimmte einfach alles. Fusion, Garbicz oder etwa das Meeresrausch waren natürlich auch wundervoll. Persönliches Highlight war jedoch unser eigenes kleines Festival Anfang September in Dänemark, das „Somewhere“. Mit 500 Menschen, 10 Tagen blauem Himmel, vielen tollen Künstlern und fast allen Freunden aus nah und fern im Kalkbruch Boesdal, direkt an der Ostsee.

h.: Was würdest du denn noch gerne erleben? Oder: Wenn du ein Festival organisieren würdest, wo würde dieses stattfinden?

dM & dJ: Es gibt noch so einige Orte und Kulturen, die ich gerne besuchen und kennen lernen möchte. Im Grunde bin ich für fast alles abseits von kommerziellem Mainstream offen.

h.: Wir freuen uns, dich schon bald in Luzern begrüssen zu dürfen. Und vergiss bitte die Frischbrötchen nicht!