The Dope sind ein Indie Rock–Duo. Es tuckert und pluckert, Loops scheinen durch Gitarrenwände, das Schlagzeug wird verdroschen und immer Melodien. Rudi Maier (Vocals/Guitar) und Franz Neugebauer (Drums) kommen aus bayerischen Käffern, haben aber regionale Obszönitäten nie an sich rangelassen. Stattdessen seit Jahren auf den Spuren amerikanischer Heroen wie den Flaming Lips, Sebadoh oder Modest Mouse. Mittlerweile in Berlin. Live zwischen laut, leise und brachial. Immer scheisse gut. hörperlen. hatte die Möglichkeit einen kleinen Schwatz mit den beiden zu halten.

hörperlen.: THE DOPE, lieber Franz, lieber Rudi, wer seid ihr denn?

The Dope: Wir sind eine Indie-Band aus Deutschland, die sich ganz dem schönen Lärm verschrieben hat. Und weil bei dieser Frage auch schon mitschwingt, wieso wir heissen, wie wir heissen: Wir haben uns nach einem mecklenburg-vorpommerischen Naturschutzgebiet names Döpe benannt. Ganz schön cool, oder?

Was bringt euch dazu, von Berlin nach Luzern in die Berge zu kommen und den Leuten hier eure Musik zum Besten zu geben?

Weil Berlin eben keine Berge hat. Aber mal Spass beiseite, ganz im Ernst und Nagel auf den Kopf getroffen: Wir spielen einfach gerne. Das hat uns schon ein paar mal in die Schweiz geführt – auch nach Luzern. Und wunderschön habt ihr es auch.

Kommen wir auf die Musik zu sprechen: Wie erklärt ihr einer tauben Person eure Lieder?

Das ist doch eine Fangfrage. Einer tauben Person könnten wir sie nicht erklären, die würde uns ja nicht verstehen. Aber wir würden sie wohl zu einem Konzert einladen. Dann könnte sie sehen, was auf der Bühne läuft und sich darüber visuell ein Bild von der Musik machen. Obwohl wir so schön jetzt auch nicht sind …

Der Einfluss aus Amerika ist in eurer Musik nicht zu leugnen. Wie schafft ihr den Spagat, was Einzigartiges zu sein?

Wir machen, glaube ich, schon immer irgendwie einen eigenen Stiefel. Da eben ganz viele amerikanische Bands wie Modest Mouse, Sebadoh oder Dinosaur Jr. Zu unseren Einflüssen gehören, klingt es auch ein wenig amerikanisch. Und Spagate kriegen wir keinen einzigen hin, Beweglichkeit ist nicht unsere Stärke.

Ihr habt ja nun schon zwei Alben aufgenommen, seid durch ganz Deutschland und im Ausland getourt und konntet an zahlreichen Festivals spielen. Wie geht’s mit The Dope weiter?

Über kurz oder lang wird ein weiteres Album folgen, viele Konzerte und dann wieder ausgedehnte Touren. Im Vorausdenken sind wir leider gar nicht mal so gut. Aber wird.

Was dürfen wir am 13. Januar an eurem Konzert in der Schüür erwarten?

Wir werden ein buntes Potpourri unserer grössten Hits abliefern und Luzern in Grund und Boden rocken. Kleiner Scherz. Es wird bestimmt einfach ein schöner Abend mit guter Musik, netten Menschen und ein paar Bieren.

Wir freuen uns sehr euch bald in Luzern begrüssen zu dürfen! Vielen Dank für das Gespräch.

Dank dir!